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Martin Luther

»Aus Liebe zur Wahrheit ...«  Die 95 Thesen

 Faksimile-Nachdruck der Originalausgabe von 1517

Neu herausgegeben von Thomas A. Seidel im Auftrag der Internationalen Martin Luther Stiftung.

 »Aus Liebe zur Wahrheit und im Verlangen, sie zu erhellen …«, so lautet der Beginn jener akademischen Disputationsschrift zur Klärung der Kraft der Ablässe, die im Jahre 1517 die Grundlage für die Reformation legte und den Wittenberger Augustinermönch und Theologen Martin Luther (1483–­1546) damit schlagartig berühmt machte. 2017 feiern wir den fünfhundertsten Jahrestag des Ereignisses, das als »Thesenanschlag« in die Geschichte eingegangen ist, wobei es unter Experten nach wie vor umstritten ist, ob die 95 Thesen der Disputation tatsächlich an die Tür der Wittenberger Schlosskirche genagelt wurden oder nicht.

Die Vorlage für diesen Faksimile-Nachdruck der 95 Thesen Martin Luthers stammt aus dem Nachlass des münsterschen Archivars Heinrich August Erhard. Die kleine Schrift wurde im Jahr 1517 in Basel gedruckt und wird heute in der Sammlung Historische Drucke der Universitäts- und Landesbibliothek Münster aufbewahrt. Die deutsche Fassung der Thesen basiert auf der Übersetzung von Johannes Schilling und Reinhard Schwarz.

Die im Augustinerkloster zu Erfurt ansässige Internationale Martin Luther Stiftung hat im zehnten Jahr ihres Bestehens den historischen Erstdruck der 95 Thesen zum Reformationsjubiläum Luther 2017 neu herausgegeben. Der bekannte Schriftsteller und Luther-Biograf Klaus-Rüdiger Mai (Martin Luther  Prophet der Freiheit) hat eigens für diese Neuausgabe einen Essay über Luthers folgenreichen Kampf gegen die Ablassprediger verfasst. Der Band enthält außerdem einen Beitrag von Reinhard Feldmann, dem Leiter der Abteilung Historische Bestände der Universitäts- und Landesbibliothek Münster, über die Entstehungs- und Wirkungsgeschichte der lutherschen Thesendrucke und insbesondere des hier vorgelegten Exemplars.

Erschienen am 7. Oktober 2017
Paperback, 66 Seiten
Mit acht farbigen Faksimileseiten
ISBN 978-3-942836-13-5
Preis: 9,95 €

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Władysław Stanisław Reymont

Die Empörung

Eine Geschichte vom Aufstand der Tiere

Mit einem Nachwort von Martin Pollack

Der vom Hof gejagte Schäferhund Rex überzeugt die Tiere, sich der Ausbeutung und Unterdrückung durch die Menschen ein für alle Mal zu entziehen. Riesige Herden formieren sich und folgen Rex auf dem Weg nach Osten in das verheißene »gelobte Land« der Freiheit. Es kommt zu erbitterten Schlachten, aus denen die Tiere trotz hoher Verluste als Sieger hervorgehen. Aber auf dem Marsch in eine vermeintlich bessere Zukunft werden sie durch Naturgewalten und die Strapazen des Weges mehr und mehr dezimiert. Nur ein kleines Häufchen enttäuschter Vierbeiner überlebt. Desillusioniert lehnen sie sich gegen Rex und seine Gehilfen auf. 

Unter dem Eindruck der russischen Oktoberrevolution geschrieben, wird Reymonts Buch oft mit Orwells Farm der Tiere verglichen, ist aber mehr als 20 Jahre früher erschienen. In seinem Entstehungsland Polen fiel der Roman nach dem Zweiten Weltkrieg der Zensur zum Opfer und geriet jahrzehntelang in Vergessenheit.

Der Schriftsteller Władysław Stanisław Reymont (1867–1925) gilt als einer der Hauptvertreter des polnischen Realismus. Er gehörte der Bewegung Młoda Polska (Junges Polen) an. 1924 erhielt er für sein vierbändiges, an die Jahreszeiten angelehntes Epos Die Bauern den Nobelpreis für Literatur. Die Empörung ist Reymonts letzter Roman.

Martin Pollack (*1944) ist Journalist, Schriftsteller und Literaturübersetzer. Er hat in Wien und Warschau Slawistik und osteuropäische Geschichte studiert. Pollack erhielt zahlreiche internationale Auszeichnungen und Literaturpreise. Er lebt in Österreich.

Erschienen am 27. April 2017
Paperback, 303 Seiten
ISBN 978-3-942836-12-8
Preis: 18,00 €

Auch als E-Book erhältlich
ISBN: 978-3-942836-15-9
Preis: 12,99 €

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John Ruskin

Diesem Letzten

Vier Abhandlungen über die ersten Grundsätze der Volkswirtschaft

Mit einer Einführung von Christine Ax

»Was unter der Benennung Reichtum eigentlich erstrebt wird, ist im Wesentlichen Macht über die Menschen. Genau ausgedrückt ist es: die Kunst, das höchste Maß von Ungleichheit, zu unseren Gunsten, zu schaffen.« (John Ruskin, Diesem Letzten)

»Mit Diesem Letzten legte Ruskin eine fundierte Kritik an der liberalen Wirtschaftstheorie und an den sozialen Verhältnissen seiner Zeit vor. Seine Argumente sind so modern, dass sie bis heute immer wieder Gegenstand politischer Diskurse sind. Bezieht man sein Gesamtwerk und sein persönliches Wirken in die Deutung mit ein, kann man ihn als einen der frühesten Denker der Nachhaltigkeit bezeichnen.« (Christine Ax)

John Ruskin (1819–1900) war ein britischer Schriftsteller, Maler, Kunsthistoriker und Sozialphilosoph. Er trat für eine Wirtschaftsethik ein, in deren Mittelpunkt der Mensch steht und bei der handwerkliche Arbeit als schöpferischer Wert betrachtet wird. Diesem Letzten entstand 1860 und ist Ruskins bekannteste sozialkritische Abhandlung.

Christine Ax (*1953) ist Ökonomin, Philosophin, Wissenschaftlerin und Autorin. Sie forscht und schreibt über Fragen des nachhaltigen Wirtschaftens mit einem Schwerpunkt auf lokaler Ökonomie, Handwerk und Degrowth.

Nachdruck der deutschen Erstausgabe in der herausragenden Originalübersetzung von Anna von Przychowski.

Erschienen am 16. Januar 2017
Paperback, 220 Seiten
ISBN 978-3-942836-10-4
Preis: 14,95 €

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Carl Johann Siegmund Bauer

Beschreibung der v. Drais'schen Fahr-Maschine und einiger daran versuchten Verbesserungen

Nebst einer Anleitung zum Gebrauch dieser Maschine und einigen Nachrichten über den berühmten Hautsch'schen Kunstwagen

Neu herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von Hans-Erhard Lessing

Vor 200 Jahren, genauer: am 12. Juni 1817, machte Freiherr Karl von Drais in Mannheim die erste Ausfahrt auf seiner neuen zweirädrigen »Fahrmaschine«. Die Erfindung  dieser Urform des Fahrrads gilt als Beginn der Auto-Mobilität, denn erstmals setzten sich in den folgenden Jahren tausendfach Menschen auf Maschinen statt auf Pferde und erkundeten damit individuell ihre Umgebung.

Der Nürnberger Mechaniker Carl Johann Siegmund Bauer (1780–1857) verfasste noch im selben Jahr ein Buch über die Drais’sche Fahrmaschine, das damit zum ersten Fahrradbuch der Geschichte wurde. Neben einer genauen Beschreibung der Maschine und Hinweisen zu ihrer Benutzung macht er darin auch eine Reihe von Vorschlägen, wie man seiner Meinung nach das Funktionsprinzip weiter verbessern könnte.

Im Anhang der hier vorgelegten Reprint-Ausgabe von Bauers Werk findet sich außerdem der Briefwechsel zwischen Drais und Bauer sowie die Abschrift einer bebilderten Broschüre, mit der Drais selbst seine Erfindung – inzwischen als Laufmaschine bezeichnet – der Öffentlichkeit vorstellt und zum Kauf anbietet. In seinem umfangreichen Nachwort zeigt Hans-Erhard Lessing interessante Hintergründe zur Entstehung der Maschine und zur Person des Erfinders auf.

Prof. Dr. Hans-Erhard Lessing (*1938) ist Physiker und Technikhistoriker. Er gilt als der deutsche Experte für die Geschichte des Fahrrads und hat dazu zahlreiche Bücher und Aufsätze veröffentlicht. Seine 564-seitige Fahrradgeschichte Bicycle Design – An illustrated history (mit Tony Hadland) zählt zu den wenigen internationalen Standardwerken auf diesem Gebiet. Lessing ist Autor der umfassenden und reich bebilderten Drais-Biografie Automobilität – Karl Drais und die unglaublichen Anfänge (erschienen im Maxime-Verlag, Leipzig). Er berät außerdem die Internetseite www.karldrais.de des Informatikers Sören Fink, auf der Wissenswertes zum Leben und Wirken von Karl Drais und zu den Anfängen der individuellen Mobilität gesammelt und präsentiert wird.

Erschienen am 20. Oktober 2016
Paperback, 112 Seiten
ISBN 978-3-942836-09-8
Preis: 9,95 €

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Jakob Wassermann

Die Schaffnerin

Eine Geschichte aus Franken

Mit Zeichnungen von Florian Meierott

Ein Landgut in der Nähe von Würzburg: Der neue Gutsverwalter Truchs trifft ein, begleitet von seiner attraktiven Wirtschafterin Fanny Leuthold, die von allen »die Schaffnerin« (Verwalterin) genannt wird. Der sanftmütige Schreiber des Guts, Meixner, entwickelt eine stille Zuneigung zu Fanny, die diese auch zu erwidern scheint, wobei sie ihr gleichzeitiges Verhältnis mit Truchs freilich nicht aufgibt. Truchs bleiben die Gefühle seines Untergebenen nicht verborgen und er beginnt, ihn willkürlich zu schikanieren. Demütig und nach außen hin unbewegt erduldet Meixner alle Bosheiten des brutalen Verwalters, stets schwankend zwischen Hoffnung und Verzweiflung. Doch bald mündet das Aufeinandertreffen dieser so unterschiedlichen Charaktere in eine Katastrophe.

 »Glänzend gezeichnet sind die Figuren dieser Novelle, namentlich die tragende Gestalt des Wirtschaftsschreibers in seinem seelischen Leid und geschundenem Menschentum.« (Rudolf Koester) 

Jakob Wassermann (1873–1934) gehörte zu den meistgelesenen deutschen Autoren des späten Kaiserreichs und der Weimarer Republik. Auch international war er äußerst erfolgreich, seine Bücher wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Thomas Mann bezeichnete ihn als einen »Weltstar des Romans«. Die Nationalsozialisten verboten und verbrannten seine Bücher. Nach 1945 geriet Wassermann fast vollständig in Vergessenheit, erst seit wenigen Jahren wird sein Werk wiederentdeckt.

Florian Meierott (*1968) ist als Geiger und Komponist weit über seine fränkische Heimat hinaus bekannt. Neben der Musik gehört seine Leidenschaft der Malerei: In mehreren Ausstellungen ist er bereits mit seinen großformatigen Ölbildern in Erscheinung getreten. Der gebürtige Würzburger lebt in der »Villa Paganini« in Kitzingen am Main, wo er Konzerte gibt und sein Atelier betreibt.

Erschienen am 15. Februar 2016
Paperback, 69 Seiten
ISBN 978-3-942836-08-1
Preis: 7,95 € 

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Ernst Mach

Kultur und Mechanik

Ernst Mach beschreibt den enormen Einfluss, den die Entdeckung mechanischer Gesetzmäßigkeiten auf die zivilisatorische Entwicklung der Menschheit gehabt hat. Anhand zahlreicher Beispiele für die Konstruktion von Werkzeugen und ihren Gebrauch in prähistorischer Zeit und bei den sogenannten Naturvölkern liefert Mach einen Beitrag zur Kultur- und Technikgeschichte, der auch heute noch lesenswert ist.

Der österreichische Physiker Ernst Mach (1838–1916) legte mit seiner fundamentalen Kritik an der Newtonschen Mechanik die Grundlagen für die Allgemeine Relativitätstheorie. Durch die nach ihm benannte »Mach-Zahl«, welche die Geschwindigkeit im Verhältnis zur Schallgeschwindigkeit beschreibt, wurde er auch über wissenschaftliche Kreise hinaus bekannt. Neben der Physik beschäftigte sich Mach aber auch mit Fragen der Philosophie und Psychologie.

»Mit Newton legte sich Mach insbesondere in seinem Buch Die Mechanik in ihrer Entwicklung – historisch-kritisch dargestellt an. Mehr als dreißig Jahre später, kurz vor seinem Tod, schickte er ihr noch eine kleine Schrift hinterher. Kultur und Mechanik sollte den Blick darauf lenken, dass die ›Gedankenarbeit‹ der idealisierenden mechanischen Theorien, deren Entwicklung er sich in seiner großen Darstellung gewidmet hatte, eine Vorarbeit voraussetzte, die nicht vergessen werden durfte: den elementaren und werkzeughaften Umgang mit den Dingen.« (Helmut Mayer in der F.A.Z. vom 19. Februar 2016)

Erschienen am 30. November 2015
Paperback, 86 Seiten
ISBN 978-3-942836-07-4
Preis: 7,95 € 

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Helen Heinemann

Eltern werden - Liebespaar bleiben

50 Tipps, damit die Liebe überlebt

Viele junge Eltern kennen dieses Phänomen: Das gemeinsame Kind, eigentlich sichtbares Zeichen der Zusammengehörigkeit, verbindet und trennt zugleich. An die Stelle der bisherigen intensiven Zweisamkeit tritt plötzlich die Verantwortung und gemeinsame Sorge für eine dritte Person, für eine kleine Familie. Das Leben ändert sich grundlegend – der Alltag, die Gesprächsthemen, der Freundeskreis. Die Beziehung der frisch gebackenen Eltern bleibt dabei häufig zwischen Geld verdienen, Windeln wechseln und Rückbildungsgymnastik auf der Strecke. Damit die Liebe an dieser Herausforderung nicht zerbricht, hat Helen Heinemann fünfzig Ratschläge zusammengestellt, mit deren Hilfe Sie aus typischen Krisensituationen heraus- und wieder zueinander finden können.

Helen Heinemann, geboren 1955, ist Dipl. Sozialpädagogin, Gestalttherapeutin und Mutter von vier Kindern. Seit 1982 ist sie in der Gesundheitsförderung mit Vorträgen, Seminaren, Beratung und Coaching zu persönlichen und beruflichen Übergangsphasen tätig. 2005 Gründung des Instituts für Burnout-Prävention – IBP-Hamburg. Veröffentlichungen zu Themen der Veränderungen im Lebenszyklus, so u. a. Meine Schwangerschaft (Börm Bruckmeier, 2002), Warum Burnout nicht vom Job kommt (Adeo, 2012) und Warum Stress glücklich macht (Adeo 2015).

Erschienen am 14. Januar 2012
Paperback, 160 Seiten
ISBN 978-3-942836-01-2
Preis: 14,95 €

Als E-Book erschienen am 25. August 2015
Literatur- und Adressenverzeichnis wurden von der Autorin auf den neuesten Stand gebracht.
ISBN 978-3-942836-06-7
Preis: 9,99 €

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